Espelkamp
Martinshaus
Andere Schauplätze und Museen: Flüchtlinge, Vertriebene und Aussiedler

Oberschlesisches Landesmuseum, Ratingen

Das seit 1983 bestehende Oberschlesische Landesmuseum ist ein kulturgeschichtliches Museum. Es hat die Aufgabe, das dingliche Kulturgut Oberschlesiens zu sammeln, zu bewahren, auszuwerten und auszustellen, um der gesamten Öffentlichkeit ein Bild von der Geschichte und Kultur dieser Region zu vermitteln und zusätzlich über das heutige Oberschlesien zu informieren. Das Museum arbeitet dabei im Geist der Völkerverständigung und der guten deutsch-polnischen Nachbarschaft. Es wird vom Land Nordrhein-Westfalen, seit 1964 Patenland für die Oberschlesier, gefördert. Träger ist die 1970 gegründete Stiftung Haus Oberschlesien, eine Stiftung privaten Rechts.

Oberschlesisches Landesmuseum
Bahnhofstr. 62
40883 Ratingen
Telefon: 02102/ 965-0
Telefax: 02102/ 965-240
E-Mail: info@oslm.de
Internet: www.oberschlesisches-landesmuseum.de
Oberschlesisches Landesmuseum. Fotos Bernhard Denkinger, Wien. Udo Haafke, Ratingen

Wallfahrtsstätte Annaberg, Haltern am See

Am Sonntag vor dem Fest der heiligen Anna (26. Juli) wallfahren Tausende heimatvertriebenen Schlesier aus Nordrhein-Westfalen zum Annaberg nach Haltern. In Erinnerung an den St. Annaberg in Oberschlesien haben sie hier eine Bronzestatue mit einer Anna-Selbdritt-Darstellung errichtet. Die Säule mit der Inschrift “Gott zu Ehren, den Lebenden und Toten und der Geschichte ihrer Heimat zum Gedenken“ wurde von der Landsmannschaft der Oberschlesier 1981 aufgestellt. Der Schöpfer der Säule, Pater Laurentius Ulrich Englisch aus Beuthen in Oberschlesien hat auf ihr die großen verstorbenen Söhne und Töchter Oberschlesiens und Persönlichkeiten aus dem landsmannschaftlichen Leben der Oberschlesier verewigt. Das Denkmal steht neben den Kreuzweg, der sich vom Platz vor der Gnadenkapelle den Hügel des Annabergwaldes hinauf windet.

Wallfahrtsstätte Annaberg
Annaberg
45721 Haltern am See
Telefon:
Telefax:
E-Mail:
Internet: www.st-sixtus.de/Annaberg/Wallfahrt
Foto Dietrich Hackenberg