Laer
Fief Wunnen
Andere Schauplätze und Museen: Hollandgänger

Denkmal „Der letzte Torfstecher von Ladbergen“

Sandböden und Wanderdünen beschränken den Ertrag der Höfe in der Region Ladbergen. Jedes Frühjahr ziehen viele junge Ladberger nach Holland, um mit Torfstechen das dürftige Einkommen der Höfe aufzubessern. 2003 wird in Ladbergen zur Erinnerung an diese Vorfahren das Denkmal eines Torfstechers aufgestellt. Gestaltet wurde die Skulptur von dem Künstlerehepaar Janischowsky aus Steinfurt.

Denkmal Standort
Friedenspark hinter dem Rathaus
49549 Ladbergen
Ansprechpartner: Tourist-Information, Gemeinde Ladbergen
Telefon: 05485-3635
Telefax:
E-Mail: touristik@ladbergen.de
Internet: www.ladbergen.de
Foto Dietrich Hackenberg

Hollandgänger Linde Rheine/Rodde

Im März 1989 wurde hier eine Bronzetafel zur Erinnerung an die Saisonarbeiter nach Holland eingeweiht. Wortlaut Tafel: „Treffpunkt der Saisonarbeiter, die vor allem im 16. und 17. Jahrhundert für die Sommermonate als Grasmäher, Erntehelfer, Torfstecher, Deich- und Kanalarbeiter, Melker, Ziegelarbeiter und Handwerker nach Holland gingen, um auch als Heuerlinge bares Geld zu verdienen.“

Standort der Linde und Tafel
Nahrodder Straße Nr. 38
48432 Rheine/ Ortsteil Rodde
Ansprechpartner: Stadtarchiv, Stadt Rheine
Telefon: 05971-9203-0
Telefax:
E-Mail: Barbara.Varel@rheine.de
Internet: www.rheine.de
Foto Dietrich Hackenberg

Heckers Station in Wettringen

Treffpunkt der Hollandgänger „Heckers Station“ in Wettringen auf der Straße nach Rothenberge. Das Heiligenbild steht gegenüber seinem ursprünglichen Platz.

Standort des Wegkreuzes
An der Straße nach Rothenberge.
48493 Wettringen
Ansprechpartner: Heimathaus, Verkehrsverein Wettringen
Telefon: 02557 - 929676
Telefax:
E-Mail: vvwettringen@t-online.de
Internet: www.verkehrsverein-wettringen.de
Foto Dietrich Hackenberg

Das Westfälische Freilichtmuseum Detmold : Westfalen im Überblick

Hier erhält jeder – ganz entspannt im Vorbeigehen - einen Überblick über Westfalens Alltagskultur der letzten 500 Jahre in Deutschlands größtem Freilichtmuseum auf fast 100 Hektar. Sie begeben sich mit Ihrem Weg durch die grüne Kulturlandschaft auf eine Zeitreise, zu Fuß oder mit dem Pferdewagen, die Sie von der Zeit um 1800 bis in die Jahre um 1925 im Sauerländer Dorf führen kann - aber nicht muss. Viele der Museumsbesucher kommen oft, damit sie das Museum Gebäude für Gebäude, Epoche für Epoche kennenlernen und genießen können.
Über 100 historische, am Originalstandort abgebaute und hier im Museumsgelände wiedererrichtete Häuser erwarten Sie mit charakteristischen Einrichtungen. Darunter das Haus eines Hollandgängers.
Zeit sollte man sich auch für Luft und Landschaft lassen: So vielfältig wie in den westfälischen Regionen findet man hier typische Elemente von der Flechthecke über die Obstwiese, vom Niederwald bis zum Köhlerplatz oder zum ländlichen Garten vor dem Fachwerkhaus. Und damit nicht genug: Das Westfälische Freilichtmuseum Detmold engagiert sich seit vielen Jahren für seltene Haustierrassen, denen man bei uns noch begegnen kann. Auf den Weiden sind Sennerpferde und Siegerländer Rotvieh, auf dem Teich die Lippegänse und auf dem Mist die Westfälischen Totleger.

Westfälisches Freilichtmuseum Detmold
Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus
32760 Detmold
Ansprechpartner: Museum, Info-Büro
Telefon: 05231-706-104
Telefax:
E-Mail: wfm-detmold@lwl.org
Internet: www.lwl.org/freilichtmuseum_detmold
WFM Detmold/Redeker