Waltrop
Mahnmal
Info

Erinnerungsorte zum Frauenlager:

1. Das Mahnmal Holthausen liegt in einem Waldstück an der Borker Straße - von Waltrop kommend, hinter dem Kanal zweite Straße links abbiegen.
Es wurde im Juni 2001 von Jugendlichen der Gemeinde St. Marien zusammen mit dem Künstler Paul Reeding errichtet. Sechs Frauen dargestellt durch Balken aus Bogassi-Holz stehen im Halbkreis um drei liegende "Kinderleichen". Eine Spitze des dreieckigen Areals zeigt auf den Standort des früheren Sarglagers.

2. Stilisierte Kinderfiguren sind im November 2001 in das Pflaster der "Hagelstraße" in der Waltroper Fußgängerzone (beim Kiepenkerlbrunnen) eingelassen worden. Die "Stolpersteine" tragen die Geburts- und Sterbedaten von in Holthausen gestorbenen Zwangsarbeiterkindern.

3. Älteste Erinnerungsstätte zum Frauenlager ist eine Gedenktafel auf dem Waltroper Friedhof an der Halterner Straße von 1997.

Kontakte

Reding, Paul
Telefon: 02309 -72759 Do. 10-12 Uhr
E-Mail:
Heimatmuseum Waltrop - Riphaushof
Riphausstraße 31
45731 Waltrop

Literatur & Webseiten

Stolpersteine der Fußgängerzone.
Foto Dietrich Hackenberg
Der Künstler Paul Reding organisiert Führungen am Mahnmal in Holthausen.
Foto Dietrich Hackenberg