Nordrhein-Westfalen
Vorschlag

Erinnerungsort

Objekt: Kirche St. Ida

Adresse: Kirchplatz, 59510 Lippetal-Herzfeld

Migrationsereignis

Kurzbeschreibung: Einwanderung einer einflussreichen Fränkin in den sächsischen Raum an der Lippe

Zeitraum: Karolingerzeit; Ende 8. Jahrhundert

Beschreibung: Die später heilig gesprochene Ida gilt als Verwandte Karls des Großen. Nach ihrer Vermählung mit dem Sachsenherzog Egbert verließ sie ihre fränkische Heimat und zog im Jahre 786 nach Westfalen zu seinen Gütern, die in der Nähe der heutigen Stadt Osnabrück lagen.Auf dem Wege dorthin überquerten sie die Lippe auf einer Furt bei Hirutveldun (altsächsisch: Hirschfelder) und schlugen am rechten Flußufer ihr Zelt auf. In der folgenden Nacht erhielt Ida als Traumvision den Auftrag eines Engels, dort eine Kirche zu bauen. Dies bestimmte von nun an ihr Handeln und Denken. Sie mühte sich um den Bau eines Gotteshauses und wurde so die Gründerin der ersten christlichen Gemeinde im Münsterland.

Vorschlagende / Vorschlagender

Name: Ilse Maas-Steinhoff, Vorsitzende Verein f. Geschichte und Heimatpflege Soest e.V.